Nach einem wirklich anstrengendem Umzugstag haben wir abends gemeinsam mit Eltern und Schwiegereltern einen Zwischenstop in einem Restaurant eingelegt zwecks Nahrungsaufnahme. Da die Kanzlei uns bereits bekannt war und auch in der Nähe, lag es nahe, unsere Eltern dahin zu entführen. Schließlich sollte doch auch das Basilikum-Sorbet vorgeführt werden.
Trotz sehr später Stunde wurden wir angenehm freundlich empfangen und die Kellner haben sich wirklich nett um uns gekümmert. Und vor allem haben sie sich sehr anständig benommen.
Ein Elternpaar hatte sich etwas verspätet, so dass wir bereits aus der Karte gewählt hatten. Als die Karten nun wieder mitgenommen werden sollten, wollte Johannes seine zurückhalten mit den Worten „Da kommen ja gleich noch zwei, die kann hier liegen bleiben.“ Ihn traf ein freundliches Lächeln und der Kommentar „Die Karte überreich ich lieber persönlich.“
Da es glücklicherweise nicht sehr kalt war, konnten wir die Atmosphäre des Restaurants und Striesens draußen genießen, auch wenn so die schöne Deko von drinen nicht wirken konnte.
Das Essen war ein Traum. Ich habe mir „Lammgeschnetzeltes sizilianisch“ bestellt. Zartes, schmackhaftes Fleisch auf Couscous, wirklich hübsch angerichtet. Desweiteren gab es am Tisch ein großes Wiener Schnitzel (welches den kompletten Teller bedeckte, so dass die dazugehörenden Bratkartoffeln extra gereicht wurden), „Spaghetti aglio e peperoncino“, „Kalbsrücken im Kräutergarten“, Fisch (leider habe ich mir nicht gemerkt, was) und „Schweinefilet n einer Dijonsenf – Salbei – Sauce“.
Der komplette Tisch war begeistert. Nicht nur vom Geschmack, sondern auch vom Arrangement der Speisen, der Atmosphäre und auch den Kellnern.
Als Nachspeise wurde uns wärmstens die „Mäuschen“ empfohlen. Dabei handelt es sich um Salbeiblätter in Teig mit Joghurt-Himbeereis und Himbeermark. Man mag es nicht glauben, dass Salbei in dieser Kombination tatsächlich schmecken könnte, doch es war köstlich. Auch wenn ich auf mein Basilikum-Sorbet bestanden habe udn nur bei meinen beiden Nachbarn von den Mäuschen probierte. Doch auch die Creme Brûlée und der Eisteller wurden an unserem Tisch willkommen geheißen und genüsslich verzehrt.
Alles in allem kann man nur sagen, ein gelungenes Abendessen und ein schöner geselliger Abend. Wir kommen garanteirt wieder, und wenn ich das richtig verstanden habe, wurde das Restaurant inzwischen auch ausgiebig weiterempfohlen – zu recht.
Nur eines fehlt diesem Restaurant: Drehteller auf den Tischen, so dass man zwischenzeitlich Teller austauschen und auch von den anderen Gerichten probieren kann.