Alf layla we layla – Tausendundeine Nacht – wer kennt sie nicht, die Geschichten von Alibaba, Aladin oder Sindbad dem Seefahrer. So wie es bei uns die Märchen der Gebrüder Grimm gibt, existieren im arabischen Raum die Geschichten aus 1001 Nacht, erzählt von der wunderschönen Sheherazade.
Das Sindbad ist ein libanesisches Restaurant nahe der Dresdner Uni. Schon 2005 nach unserem Praktikum in Ägypten hatte ich arabische Restaurants gesucht und dabei unter anderem das Sindbad entdeckt. Aus einem Besuch ist nur leider nie was geworden. Bevor aurelix jedoch nach China verschwindet, wollten wir nochmals mit unserer Dresden for friends – Card Essen gehen. Da uns beiden arabisches Essen schmeckt fiel die Wahl diesmal auf das Sindbad.
Ein wunderschönes Ambiente erwartete uns. Der Raum war hübsch dekoriert – unter anderem mit einem wirklich großem Wandbild. An den Decken hängen niedliche Lampen und auch die Wände werden von Lampen eingenommen deren Schirme aus bemalter Seide bestehen und verschiedene Szenen aus Sindbads Abenteuern darstellen.
Das Essen zog uns in seinen Bann. In der Karte wurde man vorgewarnt: Das Essen wird frisch zubereitet, also kanns eine Weile dauern. Aber für gutes Essen wartet man doch gern! Als Vorspeisen teilten wir uns drei verschiedene kleine Teller mit Köstlichkeiten. (Leider finde ich gerade nicht die Namen heraus, also muss eine kurze Beschreibung genügen.) Zum einen gab es eine Art Sandwich mit Tomaten und Kuh-/ Ziegenkäse – sehr lecker. Dann gab es Teigtaschen – gefüllt mit einer Art Spinat-irgendwas-Mischung. Nicht ganz mein Fall, aber mein Mann fand sie toll. Als drittes probierten wir Hackfleischröllchen mit Petersilie. Auch hervorragend. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, was besser war: Hackfleisch oder Sandwich.
Als Hauptgericht bestellte sich aurelix eine Phöniciaplatte. Diese bestand aus Lamm, Kalb, Shawerma und Kebab. Ich entschied mich für Schiesch Taouk. Auch hier bleibt nur zu sagen: lecker. Auch optisch machte es was her. Die Spiese waren mit einem Stück Fladen umwickelt. Und auch das dazugehörige Kichererbsenpüree als Dipp schmeckte hervorragend.
Währenddessen haben wir ein neues Spiel entwickelt: Nach welcher Farbe schmeckt mein Essen. Auch ein interessanter Zeitvergleich. Und man fängt gleichzeitig an bewusst zu essen und zu schmecken.
Gerade als wir gehen wollten wurden wir aufgehalten. Es wäre gleich Bauchtanz. Also bestellten wir uns noch etwas zu trinken (Ayran – ein Getränk aus Joghurt. So wirklich überzeugt hat es mich nicht. Es schmeckte definitiv nach Joghurt – ein wenig sauer und auch irgendwie salzig. Sehr merkwürdig, besonders da ich was süßes erwartet hatte.) und harrten der Dinge die da kommen sollten.
Außer, dass das Mädel nicht sehr arabisch aussah, hat sie es hübsch gemacht. Wir waren beide begeistert.
Also Fazit:
- ca. 12 € Ersparnis
- Der nächste Besuch wird grad geplant