Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Essen mal anders

Dezember 3, 2009

Gestern hat Töchterchen (ca 1/2 Jahr) beschlossen, dass sie gut selber Essen kann. Zielstrebig ging ihr Griff zum Löffel und erwischte ihn an der dicksten Stelle. Ja genau – dort wo der Brei (noch) drauf lag.

Auf dem Weg in den Mund stellte sie dann aber fest, dass dies irgendwie nicht so recht funktioniert. Löffel + halbe Hand haben zwar Platz im Mund, aber so richtig gut essen konnte sie so nicht.

Nachdenklich nahm sie den Löffel aus dem Mund und starrte ihn an, drehte ihn – und tatsächlich – sie legte ihre Hand um den Griff des Löffels. Danach testet sie aus, führte den Löffel zum Mund. Und es funktionierte.

Stolz sah sie mich an und lies sich daraufhin immer wieder den Löffel befüllen, nahm ihn in die Hand und steckte das Ganze sehr zielstrebig in den Mund.
Ich war beeindruckt. Vor allem davon, wie so ein kleines Kind, so einen großen Radius um den Stuhl haben kann und wie heftig Brei doch an allem klebt. Blöde Stärke.

Heute: ähnliches Spiel von vorn. Mit dem Unterschied, dass heute der Mund zublieb, wenn sie nicht selbst den Löffel führen durfte. Fiese, tricksende Mutter die ich bin: neuen Löffel in die Hand gedrückt und weiter gefüttert. Denkste! Der leere Löffel flog in hohem Bogen hinunter. Der Mund blieb weiterhin zu.

Füttern kann ja sooooo anstrengend sein.

Hackfleischpfanne

Juli 24, 2009

Da mir kein wirklich passender Name für unser gestriges Essen einfällt, muss es erstmal bei diesem Arbeitstitel bleiben. Auf Wunsch meines Mannes schreibe ich das Rezept hier auf, damit ich es wieder für ihn kochen kann und nicht vergesse.

Die Mengenangaben sind variabel, da das Ganze mehr nach Gefühl gemacht wurde.

300g Hackfleisch
1 gelbe Paprika
1 Dose Mais
1/2 Packung Frischkäse mit Kräutern
ca. 70g Kräuterquark
1 Schluck Milch
Salz, ital. Gewürzmischung

Hackfleisch anbraten und mit Salz und Kräutern würzen. Paprika dazu und nochmals leicht anbraten. Mais hinzufügen, alles gut vermischen und noch kurz erhitzen lassen.

Quark und Frischkäse hinzufügen und mit Milch etwas verflüssigen.

Kurz aufkochen lassen. Fertig.

Überbackenes Geschnetzeltes

September 18, 2008

Ich wollte heute Kartoffelpfanne machen. Doch irgendwie schwiffen meine Gedanken ab. Und da Mac an dem Rezept interessiert ist here we go.

Leider hab ich keine wirklichen Zutatenmengen, das Essen ist eher spontan gewachsen.

Zuerst wollte ich mein Hühnchenfleisch aus dem Kühlschrank zur Kartoffelpfanne dazumachen, auch wenns nicht so recht dazu passte, und habs daher klein geschnitten. (waren ca 300g)

Während ich das ganze angebraten und gewürzt (Salz, Pfeffer, Bohnenkraut, Kümmel, Estragon, Lorbeer, Liebstöckel, Dhania, Knoblauch) habe ich beschlossen dass die geplante Kartoffelpfanne überhaupt nicht dazu passt und drei Hand voll Reis angesetzt.

Während das Fleisch vor sich hinbrutzelte fehlte nur irgendwie Gemüse. Entsprechend landete eine Paprikaschote klein geschnitten in der Pfanne (man könnte da bestimmt auch Tomaten oder so Kram nehmen wenn man nicht auf Paprika steht).

Dazu dann ein Becher Sahne und das ganze hat kurz aufgekocht.

Hier hätte das Essen fertig sein können, wäre mir nicht der angefangene Käse in die Hände gefallen. Und so landeten Pfanneninhalt und Reis kurzerhand in einer Auflaufform. Käse drüber und in den Ofen.

Nach einem halben Telefonat wieder herausholen, auskühlen lassen – essen.

Tee Advent Kalender

Juli 29, 2008

Neulich Letztes Jahr gab es eine kleine Verschwörung. Da ich generell zu wenig trinke erhielt ich von einer lieben Freundin ein Päckchen mit Trüffelpralinen (für aurelix und mich) und einem Tee-Adventkalemder. Weihnachten ging ins Land und da ich im Urlaub war nutzte ich den Kalender nicht wie er gedacht war. Der Januar brach an und ich beschloss, den Kalender auch dann noch nicht anzubrechen. Doch der Sinn des Advent ist es doch, dass man auf etwas wartet. Und der Aventkalender, dass man die Tage bis dahin zählt. Und was eignet sich da besser als die Tage zu zählen bis mein lieber Mann zurück ist. Also gab es jeden Tag im Büro einen dieser Tees.

Der erste Tag begann mit einem Guten-Morgen-Tee aus Brombeer- und Erdbeerblättern. Dazu Pfefferminze, Ringelblume und Kornblume. Lecker. Und der erste Tag ist rum. :-)

Danach folgte ein Grüner Tee mit Lemongras. Bisher hatte ich noch nie Grünen Tee versucht. Etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird sicher nicht mein Lieblingstee aber interessant.

Der Früchtetraum am Tag 3 war einfach lecker und bestand aus Hibiskus, Hagebutte, Apfel, Himbeer und Vanille. Wirklich ein Traum.

Mein erster Rooisbos-Tee in meinem Leben und auch etwas was ich sicherlich wieder trinken werde. Hier in Kombination mit Orange und Sonnenblumenblüten.

Der Freitag hielt dann eine Überraschung bereit. Habe ich nun rausgefunden, dass ich persönlich Süßholz nicht mag, wurde die Kombination Ingwer, Süßholz, Lemongras, Pfeffer, Zitrone, Pfefferminz und Hibiskus zu einem Erlebnis. Das erste Gefühl ihm Mund war flüssig und erfrischend und im Schlucken einfach nur noch Schrecken über den Pfeffer, den man deutlich schmeckte. Nein, Pfeffer gehört nicht in Tee!

Die Tees der nächsten Tage waren auch stets interessant. Am meisten sagten mir die Varianten mit Früchten zu.

Eine Offenbarung hingegen war der Schokoladentee. Davon träume ich bis heute. Sehr flüssig lief es den Hals hinab. Vom Mundgefühl her also wie normaler Tee. Aber der Geschmack als hätte man ein Stück Schokolade im Mund. _So_ trinke ich gern noch viel mehr! Schade, dass davon nur ein Beutel da war. Ich hät gern alle Süßholz- und Fencheltees dagegen getauscht. :-)

Alles in allem war das eine abwechslungsreiche Getränkezeit im Büro und mein Mann kam sogar wieder noich bevor der Tee aufgebraucht war.

Änderungen

Juli 29, 2008

Dieses Blog entstand ursprünglich um über eigene Kochversuche aber insbesondere auch über Besuche von Restaurants die bei dresden for friends mitmachen zu berichten. Letzterer Punkt wird sich nun leider ändern.

Durch Zufall durfte ich feststellen, dass jemand mindestens aus einem Beitrag in diesem Blog eine Meinung auf der Webseite von ddff veröffentlicht hat. Dazu hat man sich nicht einmal die Mühe gemacht den Text zu verändern. Als ich durch Zufall auf der Webseite war und etwas nachlesen wollte wurde ich stutzig, da mir die Wortwahl des Kommentars einfach vertraut vorkam. Beim nachblättern in meinen eigenen Unterlagen hier war dann klar dass dies 1 zu 1 geklaut ist.

Nu mag man von Flash-Seiten halten was man will – ich habe die Kommentarfunktion von ddff nicht genutzt einfach weil diese Seite bei mir nur unter Erschwernis funktioniert und es mir die Mühe nicht wert war. Dass nun jemand es als notwendig erachtet aus meinem Blog Bewertungen zu basteln (und dabei auch 5 Sterne zu vergeben) finde ich etwas befremdlich.

Meine Konsequenz habe ich daraus gezogen. Hiermit wird die Berichterstattung über diese Aktion eingestellt. Es werden mit Sicherheit immer mal wieder Restaurants an dieser Stelle vorgestellt werden, so wie dies auch bisher bereits geschehen ist. Jedoch ohne speziellen Hintergrund. Einfach weil mir danach ist und ich dazu schreiben möchte.

Desweiteren wird gleich ein Beitrag zu einem Restaurant aus einem ähnlich gelagertem Grund auf diesem Blog verschwinden. Ich hielt es bisher für sinnvoll und selbstverständlich, Kommentare, die nicht offensichtlich Spam sind zuzulassen. Dass dadurch auch kritische oder unbeliebte Kommentare dabei herauskommen können habe ich in Kauf genommen, denn es gehört dazu sich auch mit so etwas auseinander zu setzen.

Gestern erhielt ich die Aufforderung einen Kommentar in einem Beitrag zu entfernen da dieser Geschäftsschädigend sei. Schau ich mir die Zugriffszahlen dieses Blogs an, würde ich dies zwar verneinen – einfach da der entsprechende Beitrag zu jenen gehört die sehr selten angeklickt und entsprechend vollständig gelesen werden. Trotzdem hätte ich an dieser Stelle sicherlich reagieren sollen. Vermutlich wären beide Kommentare – der Geschäftsschädigende aber auch die Aufforderung verschwunden.

Heute jedoch trudelte für eben diesen Beitrag eine ‘Meinung’ über das beschriebene Restaurant ein. Einige Indizien deuten dabei darauf hin, dass diese Meinung nicht von der sich darin vorstellenden Person stammt. Da mir irgendwie die Lust fehlt, mich und mein Blog für solche Dinge missbrauchen zu lassen, wird dieser Beitrag aus dem Blog genommen.

Zitronen-Hühnchen vom Blech

Mai 19, 2008

Am Sonntag erhielten wir eine kurzfristige Einladung meiner Eltern zum Abendessen. Ursprünglich war nur mein Bruder eingeplant, doch beim Zubereiten der Mahlzeit stellte meine Mutter fest, dass es wohl auch für 5 Personen reichen würde.

Das Rezept stammt von einer Kollegin. Die Zubereitung ist etwas aufwändig, aber ‘macht Spaß’ (O-Ton Mutti) und es schmeckt einfach… wahnsinnig lecker.

Zitronen-Hühnchen vom Blech (4 Personen)

2 doppelte Hühnchenbrüste
4 Schenkel
4 Biozitronen
4-5 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl
1/2 Bund frischer Thymian
6 Zwiebeln
1 kg mehlige Kartoffeln
200 gm Schafskäse
1 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer

Hühnchen salzen + pfeffern und auf Fettpfanne legen
2 Zitronen auspressen, die anderen vierteln.
Knoblauch kleinschneiden, mit Öl, Zitronensaft, Thymian, Salz und Pfeffer verrühren.
Zwiebeln und Kartoffeln schälen. Mit Marinade mischen und zwischendie Hühnchenteile verteilen.

In den Ofen bei 200° C 1 1/2h garen.

15 Min vor Ende Zitronenviertel und gekrümelten Schafskäse zerstreuen und mitgaren.

Zum Schluss Petersilie drüber streuen.

Note: Für etwas mehr Gemüseanteil etwas Paprika (buntes Gemüse – wenn man Mac heißt) hinzufügen
Für farbliche Abstimmung zusätzlich Kirschtomaten

Dem nase zuliebe…

Februar 20, 2008

Da ich heute übers Wochenende wegfahre, aber ausgerechnet mein lieber Mann am Freitag heim kommt, habe ich etwas zu Essen vorbereite was er sich schnell in der Mikrowelle aufwärmen kann. Da ich etwas ideenlos war, was ich im Tiefkühl am gescheitesten einfrieren kann habe ich einfach etwas experimentiert.

Dabei herausgekommen ist folgendes:

Zutaten

  • 500 g Putenfleisch (klein geschnitten)
  • 1 gelber Paprika
  • Honig, Senf,Salz, Pfeffer (Alternati: Gewürz/Grillsoße Honig-Senf)
  • 200 ml Sahne
  • Milch
  • Pinienkerne

Das Putenfleisch habe ich erst angebraten, dann Paprika dazu. Pinienkerne rein. Sahne, Honig, Senf hinein und mit Milch aufgefüllt bis das Fleisch weitesgehend in der Flüssigkeit war. Beim Honig/ Senf einfach abschmecken wie die richtige Mischung ist. Ein Patentrezept hab ich dafür noch nie gefunden. Mal wird’s zu süß, mal zu… äh senfig(?). Wenn man sich das probieren nicht zutraut (und auch mal ungesundes Essen verwendet) kann stattdessen auch eine passende Grillsose verwendet werden.

Die Ganze Mischung wird dann bei mittlerer Hitze für eine halbe Stunde auf dem Herd gelassen und dann (in meinem Fall) nach dem abkühlen eingefroren.

Fertig ist das annähernd unaufwändige Essen. :-)

Beim ersten probieren mit dem Kochlöffel schmeckte es ganz brauchbar. Mal sehn was mein Mann dazu meint.

Sindbad

Januar 26, 2008

Alf layla we layla – Tausendundeine Nacht – wer kennt sie nicht, die Geschichten von Alibaba, Aladin oder Sindbad dem Seefahrer. So wie es bei uns die Märchen der Gebrüder Grimm gibt, existieren im arabischen Raum die Geschichten aus 1001 Nacht, erzählt von der wunderschönen Sheherazade.

Das Sindbad ist ein libanesisches Restaurant nahe der Dresdner Uni. Schon 2005 nach unserem Praktikum in Ägypten hatte ich arabische Restaurants gesucht und dabei unter anderem das Sindbad entdeckt. Aus einem Besuch ist nur leider nie was geworden. Bevor aurelix jedoch nach China verschwindet, wollten wir nochmals mit unserer Dresden for friends – Card Essen gehen. Da uns beiden arabisches Essen schmeckt fiel die Wahl diesmal auf das Sindbad.

Ein wunderschönes Ambiente erwartete uns. Der Raum war hübsch dekoriert – unter anderem mit einem wirklich großem Wandbild. An den Decken hängen niedliche Lampen und auch die Wände werden von Lampen eingenommen deren Schirme aus bemalter Seide bestehen und verschiedene Szenen aus Sindbads Abenteuern darstellen.

Das Essen zog uns in seinen Bann. In der Karte wurde man vorgewarnt: Das Essen wird frisch zubereitet, also kanns eine Weile dauern. Aber für gutes Essen wartet man doch gern! Als Vorspeisen teilten wir uns drei verschiedene kleine Teller mit Köstlichkeiten. (Leider finde ich gerade nicht die Namen heraus, also muss eine kurze Beschreibung genügen.) Zum einen gab es eine Art Sandwich mit Tomaten und Kuh-/ Ziegenkäse – sehr lecker. Dann gab es Teigtaschen – gefüllt mit einer Art Spinat-irgendwas-Mischung. Nicht ganz mein Fall, aber mein Mann fand sie toll. Als drittes probierten wir Hackfleischröllchen mit Petersilie. Auch hervorragend. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, was besser war: Hackfleisch oder Sandwich. :-)

Als Hauptgericht bestellte sich aurelix eine Phöniciaplatte. Diese bestand aus Lamm, Kalb, Shawerma und Kebab. Ich entschied mich für Schiesch Taouk. Auch hier bleibt nur zu sagen: lecker. Auch optisch machte es was her. Die Spiese waren mit einem Stück Fladen umwickelt. Und auch das dazugehörige Kichererbsenpüree als Dipp schmeckte hervorragend.

Währenddessen haben wir ein neues Spiel entwickelt: Nach welcher Farbe schmeckt mein Essen. Auch ein interessanter Zeitvergleich. Und man fängt gleichzeitig an bewusst zu essen und zu schmecken.

Gerade als wir gehen wollten wurden wir aufgehalten. Es wäre gleich Bauchtanz. Also bestellten wir uns noch etwas zu trinken (Ayran – ein Getränk aus Joghurt. So wirklich überzeugt hat es mich nicht. Es schmeckte definitiv nach Joghurt – ein wenig sauer und auch irgendwie salzig. Sehr merkwürdig, besonders da ich was süßes erwartet hatte.) und harrten der Dinge die da kommen sollten.

Außer, dass das Mädel nicht sehr arabisch aussah, hat sie es hübsch gemacht. Wir waren beide begeistert.

Also Fazit:

  • ca. 12 € Ersparnis
  • Der nächste Besuch wird grad geplant

simplicity rulez

Dezember 5, 2007

Und bevor es nun in denUrlaub geht noch ein kleines Kocherlebnis.

Letzten Samstag hatte ich Besuch. Die Großeltern meines Mannes wollten gern unsere neue Wohnung sehen. Mein Plan, diese zum Kaffee einzuladen wurde jedoch vom Göttergatten verhindert, so dass ich plötzlich vor dem Problem stand ein Abendessen zaubern zu wollen. Jedoch sollte es nicht so aufwändig werden, da ich nur über etwas knappe Zeit verfügte. Das zu Kochende stand also unter der Prämisse simplicity rulez. Foodfreak hatte dafür die passende Lösung parat. Randbedingung: „Du musst das aber bloggen“ Und das mach ich doch gern. Besonders bei diesem Rezept. (mehr…)